BAföG Rechner online - BAföG richtig beantragen


BAföG-Bedarfssatz für Studierende ab Herbst 2016außerhalb wohnendbei Eltern wohnend
Grundbedarf399 Euro399 Euro
Bedarf für die Unterkunft250 Euro52 Euro
Regelbedarf649 Euro451 Euro
Krankenversicherungszuschlag71 Euro71 Euro
Pflegeversicherungszuschlag15 Euro15 Euro
Maximalförderung735 Euro537 Euro

Wir bieten eine Übersichtstabelle, welche Bedarfssätze ab dem neuen Studienjahr bzw. Schuljahr gelten werden. In naher Zukunft wollen wir euch hier auch einen BAföG Rechner mit den neuen Bedarfssätzen anbieten.

Häufige Fragen und Antworten

  1. Wie hat sich das BAföG ab 2016/17 erhöht?
  2. Wie wird das BAföG berechnet?
  3. Was bedeutet die Abkürzung BAföG?
  4. Was sind die Bafög Höchstsätze / Bedarfssätze?
  5. Erhält man auch im Ausland BAföG?
  6. Wer erhält das elternunabhängige BAföG?
  7. Was muss man bei der BAföG Rückzahlung beachten?

Änderungen und BAföG Erhöhung ab 2016/17

Ab dem neuen Schuljahr bzw. Studienjahr kann der BAföG Antrag in allen Bundesländern online gestellt werden. Das wird die Antragsstellung für viele deutlich vereinfachen. Der Freibetrag für das anrechenbare Vermögen erhöht sich von 5.200 EUR auf 7.500 EUR bei Einzelpersonen. Die Pauschale für die Miete erhöht sich ebenfalls von 224 EUR auf 250 EUR. Die Pauschale für ein Zimmer bei der Eltern von 49 auf 52 EUR monatlich. Auch die Hinzuverdienstgrenze der Antragssteller steigt von 406,66 EUR auf 450 EUR.

Wie wird das BAföG berechnet?

Zunächst prüft das Amt, ob man überhaupt zum Bezug von BAföG berechtigt ist. Sind die Voraussetzungen erfüllt, wird der geltende Bedarfssatz ermittelt. Dieser hängt vom Status des Antragsstellers und dem angestrebten Abschluss ab. Danach wird das anrechenbare Einkommen der Eltern und der Bezugsperson ermittelt. Abzüglich der Grundfreibeträge und des Zusatzfreibetrages vermindert der Anrechnungsbetrag vom Elterneinkommen den Förderungsbetrag. Weiterhin kann sich Vermögen der Bezugsperson, welches über dem Freibetrag (ab 2016/2017: 5.200 EUR bei Einzelpersonen) liegt, negativ auf den Förderungsbetrag auswirken. Weiterhin spielen viele weitere Faktoren mit hinein, wie Familienstand, Kinder, Wohnort, Stipendium, usw. 

Was bedeutet die Abkürzung BAföG?

Die Abkürzung BAföG steht für das Bundesausbildungsförderungsgesetz, dieses bietet vielen Schülern und Studenten in Deutschland ein Stück weit finanzielle Unabhängigkeit, anhand einer finanziellen Unterstützung. Nur die Hälfte der Fördermittel müssen von den Studenten zurückgezahlt werden. Jährlich werden somit über 300.000 Schüler und über 500.000 Studierende finanziell unterstützt. Die Gelder werden Seit Ende 2014 komplett aus Bundesmitteln finanziert.

Bafög Höchstsätze / Bedarfssätze

Der Bedarfssatz liegt im günstigsten Fall Stand 2015/2016 bei 670 EUR / Monat für Studenten, die nicht bei den Eltern wohnen und eigene Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen müssen. Nur ca. die Hälfte der Schüler und Studenten erhielt bisher den Höchstsatz ausgezahlt. Zum Schuljahr bzw. Wintersemester 2016/17 werden allerdings die Freibeträge und die Bedarfssätze um 7% angehoben. Damit steigt auch die Anzahl der Förderberechtigten.

Auslands-BAföG

Seit 2008 werden auch Ausbildungen gefördert, die vollständig in einem EU-Land oder in der Schweiz verbracht werden. Außerhalb der EU/der Schweiz gilt die Förderung nur für ein Jahr. Für den Auslandsaufenthalt können deutsche Studierende das Auslands-BAföG beantragen. Auch Schüler, die nur ein Jahr im Ausland verbringen wollen, können vom Auslands-BAföG profitieren. 

Elternunabhängiges BAföG

Das Einkommen der Eltern wird beim BAföG nur dann nicht mit berücksichtigt, wenn die Schüler und Studenten bereits das 30. Lebensjahr vollendet haben, nach dem 18. Lebensjahr bereits 5 Jahre lang erwerbstätig waren, oder nach einer dreijährigen Berufsausbildung weitere drei Jahre berufstätig waren (insgesamt 72 Monate). 

BAföG Rückzahlung

Die Hälfte der Fördermittel müssen von den Schülern und Studenten nach der Ausbildung zurückgezahlt werden. Es handelt es also formal um ein zinsloses Darlehen, welches vom Staat gewährt wird. Was viele nicht wissen: Auch auf diesen Betrag erhalten viele einen Teilerlass. Das passiert, wenn die Prüflinge zu den besten 30% des Jahrgangs gehörten, oder wenn das Darlehen nicht in Raten, sondern schon vorzeitig in einer Summe zurückgezahlt wird. Diese vorzeitige Rückzahlung lohnt sich eigentlich immer, da - je nach Darlehenssumme - der Teilerlass dann zwischen 8% und bis zu 49% beträgt. Die Zinsen auf dem Kapitalmarkt sind deutlich niedriger.

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